Luftaufnahme eines Baggers des Wasser- und Bodenverbands bei der Pflege einer Grabenböschung.
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Verbandsgebiet

Unser Zuständigkeitsbereich entlang der Mittleren Niers

Das Verbandsgebiet des Wasser- und Bodenverbandes Mittlere Niers richtet sich nach den natürlichen Wasserläufen und nicht nach Verwaltungsgrenzen. Es umfasst das oberirdische Einzugsgebiet der Niers ab der Einmündung des Trietbachs bei Mönchengladbach bis zur Gemeindegrenze Wachtendonk–Straelen. In diesem Gebiet sind wir für die Unterhaltung und Entwicklung der Gewässer zuständig.

Größe und Lage

Das Verbandsgebiet hat eine Fläche von rund 257 Quadratkilometern.

Es erstreckt sich

  • vom Rhein-Kreis Neuss im Süden
  • über den Kreis Viersen
  • die kreisfreien Städte Mönchengladbach und Krefeld
  • bis in den Kreis Kleve im Norden

Damit verbindet unser Arbeitsbereich mehrere Kommunen und Landschaftsräume entlang der Mittleren Niers.

Gewässernetz im Überblick

Innerhalb dieses Gebiets betreut der Verband rund 322 Kilometer Gewässer und Gräben. Dazu gehören größere Wasserläufe ebenso wie viele kleinere Gräben, die für den Wasserabfluss eine wichtige Rolle spielen.

Insgesamt unterhalten wir 355 verschiedene Gewässer. Zu den wichtigsten und längsten Gewässern zählen unter anderem:

  • Hauptentwässerungskanal (Kanal I)
  • Wachtendonker Schlick (Kanal II)
  • Große Schleck
  • Kleine Schleck
  • Hauptgraben III
  • Lookgraben
  • Zweigkanal (Bruchflöth)
  • Willicher Fleuth (Flöthbach)
  • Pielbach
  • Hammer Bach
  • Cloer

Hinzu kommen zahlreiche kleinere Gewässer und Gräben, die meist nur mit Gewässernummern bezeichnet werden.

Warum das Verbandsgebiet so festgelegt ist

Die Grenzen des Verbandsgebiets orientieren sich an den natürlichen Einzugsgebieten der Gewässer. Das bedeutet, dass alle Flächen, von denen Wasser in diese Gewässer abfließt, zum Zuständigkeitsbereich des Verbandes gehören.
So ist sichergestellt, dass Maßnahmen am Gewässer sinnvoll geplant werden können und der Hochwasserschutz übergreifend funktioniert. Die Kosten werden dabei von denjenigen getragen, die auch von der Gewässerunterhaltung profitieren. Denn Wasser fließt unabhängig von Grundstücks- oder Gemeindegrenzen. Nur eine übergeordnete Organisation kann gewährleisten, dass das gesamte System funktioniert.

Mehr als nur Gewässer

Zum Verbandsgebiet gehören neben Bächen und Gräben auch:

  • Rückhaltebecken
  • technische Anlagen wie Rechen, Durchlässe und Steuerbauwerke
  • Flächen, die für Pflege und Ausbau benötigt werden

Diese Anlagen sind wichtige Bestandteile des Gesamtsystems und werden regelmäßig kontrolliert und instandgehalten.

Karte des Verbandsgebiets der Mittleren Niers mit Gewässernetz, Kommunalgrenzen und Verbandssitz in Grefrath.