16.09.2018: Radtour „Wasser in Kultur- und Naturraum rund um Wachtendonk“

Niers bei Burg Wachtendonk
Niers bei Burg Wachtendonk

Am 16.09.2018 ab 9:30 Uhr findet zum ersten mal unsere neue Radtour „Wasser in Kultur- und Naturraum rund um Wachtendonk“ statt.

Sedimentfang
Sedimentfang

Beginnend und endend in der Ortsmitte von Wachtendonk (Friedensplatz) führt die ca.17 km lange Radtour entlang des historischen Stadtgrabens und verschiedener Gewässer und Anlagen (Sedimentfang, Nettedücker)in das Umland von Wachtendonk zu drei Rückhaltebecken (Dorfbach I, Dorfbach II und Aerbecker Bach) sowie zu einem Auwaldrest. Dabei wird die Bedeutung der Fließgewässer für Kultur und Natur erläutert.

Treffpunkt ist der Friedensplatz in Wachtendonk. Um Anmeldung bis 14.09.2018 unter 02158-408198-0 oder info@mittlereniers.de wird gebeten. Ein verkehrssicheres Fahrrad muss vom Teilnehmer mitgebracht werden.

Am 07.07.2019 wird diese Radtour wiederholt.

05.09.2018: Schieber an der Niers genehmigt

Absperrbauwerke an der Niers genehmigt

Wer den Weg rechts der Niers im Bereich Willich-Neersen bis Viersen-Süchteln schon einmal genutzt hat, hat sie vielleicht schon gesehen: Seit vielen Jahrzehnten befinden sich dort Absperrbauwerke, sogenannte „Schieber“, die die Nebengewässer der Niers von der Niers trennen. Sie wurden seinerzeit errichtet – die genauen Umstände sind nicht mehr zu ermitteln – um im Falle von Hochwasser einen Rückstau aus der Niers in die Nebengewässer zu verhindern.

Klappenbauwerk
Klappenbauwerk

„Im Zuge der nach der EG-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie erforderlichen neuen Ausweisung von Überschwemmungsgebieten der Niers, bestand die Möglichkeit, die Absperrbauwerke mit einzubeziehen und damit die Überschwemmungsgebiete entsprechend kleiner auszuweisen.“ erklärt Christoph Rüber, Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbandes. „Dazu war allerdings erforderlich, die Schieber im Rahmen der satzungsgemäßen Aufgaben des Verbandes als Anlagen am Gewässer genehmigen zu lassen.“ erläutert er weiter. „Durch die inzwischen vorliegende Genehmigung können große Teile der bebauten Flächen am Grenzweg aus dem Überschwemmungsgebiet der Niers ausgeklammert werden, so dass die Eigentümer der Grundstücke keine Wertverluste ihrer Grundstücke hinnehmen müssen.“ ergänzt Peter Joppen, Vorstandsvorsitzender des Wasser- und Bodenverbandes. „Auch wenn das Genehmigungsverfahren fast drei Jahre gedauert hat, zeigt dieser Fall einmal mehr, dass durch Kooperation von Behörden Gutes für den Bürger bewirkt werden kann. Insoweit sind wir der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Kreis Viersen als Genehmigungsbehörde dankbar, dass sie den Verband bei dem Versuch, eine Lösung im Sinne der Bürger zu finden, unterstützt haben.“ lobt Herr Joppen die übrigen Beteiligten.

Hans-Josef Windbergs, Bereichsleiter Technik des Wasser- und Bodenverbandes erläutert das weitere Vorgehen: „Derzeit werden die Schieber mit einer Sicherung versehen, die ein unberechtigtes Bedienen der Schieber durch Dritte verhindert.“ Ein Schließen und Öffnen der Schieber zur falschen Zeit, kann zu Überschwemmungen oder Vernässungen des Hinterlandes führen und das Herbeiführen von Überschwemmungen stellt sogar eine Straftat dar. „In weiterer Zukunft soll der Faktor ‚Mensch‘ bei der Bedienung der Schieber ausgeschlossen werden, indem alle heute noch manuell betriebenen Schieber in Automatikklappen umgebaut werden, die einen automatischen Betrieb abhängig vom Wasserstand der Niers gewährleisten“ so Herr Windbergs weiter. Schon jetzt betreibt der Verband drei Automatikklappen, zwei davon am Grenzweg in Willich-Neersen.

Automatikklappe
Automatikklappe

2.4.2016: Baubeginn für die Renaturierung des Zweigkanals im Mündungsbereich

Wie bereits im letzten Jahr vorgestellt, soll der Zweigkanal im Mündungsbereich renaturiert werden. Die Umsetzung der Maßnahme hat mit ersten Vermessungsarbeiten am 02.4.2016 begonnen. Am folgenden Dienstag, dem 12.4.2016 werden voraussichtlich die ersten Erdarbeiten beginnen.

Für die Umsetzung der Maßnahme wurden etwa 8-10 reine Arbeitswochen eingeplant. Auf der insgesamt fast 3.000 m² großen Fläche müssen ca. 5.000 m³ Erde bewegt werden. Sowohl dies als auch die erforderliche Bepflanzung sind witterungsabhängig, was zu einer zeitlichen Streckung bei der Bauausführung führen kann.

Weitere Informationen zu diesem Thema:

 

14.06.2015: Gewässerausbau – früher und heute: der Zweigkanal in Oedt

Der Wasser- und Bodenverband der Mittleren Niers bietet am Sonntag, 14.06.2016, von 10:00 bis 12:00 Uhr im Rahmen des Veranstaltungsprogramms des Naturparks Schwalm-Nette die Besichtigung eines im Jahre 2009 renaturierten Gewässerabschnittes an. Dabei wird insbesondere erläutert und an den vorhandenen Gewässerabschnitten praxisnah erklärt, nach welchen Gesichtspunkten der Gewässerausbau früher und heute erfolgt ist und wo die Unterschiede im Bereich Hochwasserschutz und Ökologie liegen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vorstellung der bereits genehmigten Planung im Mündungsbereich des Zweigkanals in die Niers und die noch in Arbeit befindliche Planung für den Bereich zwischen der Mündung und dem bereits renaturierten Bereich.

Zweigkanal nach der Renaturierung 2009
Zweigkanal nach der Renaturierung 2009

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen können bis zum 12.06.2015, 12:00 Uhr unter Telefon 02158-4081980 oder per E-Mail an info@mittlereniers.de erfolgen. Da der Fußweg über unbefestigte Wege verläuft, sollten die Teilnehmer bevorzugt festes Schuhwerk und robuste Kleidung tragen. Treffpunkt ist der Parkplatz Burg Uda, Mühlengasse 6 in 47929 Grefrath-Oedt.

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