21.01.2021: Geschäftsbericht für das Wasserwirtschaftsjahr 2019/2020 fertig gestellt

Wir freuen uns, heute den Geschäftsbericht für das vergangene Jahr (01.11.2019 bis 31.10.2020) veröffentlichen zu können. Darin finden Sie viele Informationen über wasserwirtschaftliche Planungen der nächsten Jahre sowie der Haushaltslage des Verbandes. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

>> 2020.10.31_Geschäftsbericht 2019/2020 (Download als pdf)

Titelblatt Geschäftsbericht

14.12.2020: Öffnungszeiten und Erreichbarkeit

Auch wenn der Verband bislang recht glimpflich durch die Corona-Zeiten gelangt ist, werden wir nun, auf Anregung und Bitte der Bundeskanzlerin im Rahmen des Lock-Downs über die Feiertage und den Jahreswechsel unsere Öffnungs- und Erreichbarkeitszeiten weiter einschränken.

Zur weiteren Reduzierung von Kontakten, bitten wir bis auf Weiteres, Ihre Anliegen fernmündlich oder per E-Mail (info@mittlereniers.de) vorzutragen und von persönlichen Besuchen abzusehen.

Vom 23.12.2020 bis zum 03.01.2021 ist der Verband aufgrund von Betriebsferien geschlossen. Sie erreichen den Bereitschaftsdienst in dringenden Fällen ab dem 01.01.2021 unter der Mobilnummer: 0151/11677850.

In der Zeit vom 16.12.2020 bis 22.12.2020 und vom 04.01.2021 bis 10.01.2021 ist der Verband nur mit der notwendigen Anzahl der Mitarbeiter besetzt. Zur Reduzierung von Kontakten sind die Mitarbeiter aufgefordert, noch vorhandenen Resturlaub aus 2020 zu nehmen oder, soweit dies möglich ist, von der Möglichkeit im Home-Office zu arbeiten, Gebrauch zu machen. Daher kann es passieren, dass Ihre Ansprechpartner persönlich oder telefonisch in diesen Zeiträumen nicht so gut wie sonst erreichbar sind. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, damit in unser aller Interesse, hoffentlich bald wieder ein normales Leben nach Corona möglich sein wird.

Wir wünschen dennoch frohe und geruhsame Feiertage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und bleiben Sie gesund!

30.11.2020: Wahlergebnis steht fest

Nach Abschluss des Wahlverfahrens steht nun das Wahlergebnis fest. Unmittelbar nach Ablauf der Frist zur Stimmabgabe wurden die eingegangenen Stimmzettel ausgezählt und eine Niederschrift über die Wahl gefertigt.  Nach Ablauf der Frist zur Annahme der Wahl für alle Kandidaten steht das Wahlergebnis nun fest. Die Niederschrift und das Wahlergebnis stehen als pdf-Datei zum Download bereit. Das Wahlergebnis wird im nächsten Amtsblatt der Bezirksregierung veröffentlicht werden und ist damit rechtsgültig.

Stimmgruppe*Rang
Stimmgruppe I a) (Willich) 
Annika Riedel1
Andreas Müller2
Gregor Nachtwey3
Andreas Hans4
Klaus Behrla5
Nanette Amfaldern6
Stimmgruppe I b) (MG, Kaarst, Meerbusch, Korschenbroich) 
Olaf Holtrup1
Uwe Schielke2
Stimmgruppe I c) (Viersen) 
Daniel Kämmer1
Margot Vogels2
Michael Dienstbier3
Kai Nicolas Gröne4
Markus Kampe5
Christoph Vitt6
Carsten Cox7
Stimmgruppe I e) (Tönisvorst, Krefeld) 
Nicole Waßen1
Jörg Friedenberg2
Andrea Laarmanns3
Wernher Blomenkamp4
Maik Giesen5
Hans Joachim Kremser6
Stimmgruppe I f) (Kempen) 
Torsten Schröder1
Andreas Drathen2
Martin Kammann3
Stimmgruppe I g) (Wachtendonk, Straelen) 
Knut Lindemann1
Franz Erwin Sebastian Kösters2
Thomas Linßen3
Stimmgruppe II (Erschwerer und Vorteilhabende) 
Willi Waerdt1
Matthias Steves2
Heinz-Albert Küsters3
Willi Draack4
Stimmgruppe III (Uferanlieger) 
Willi Weyer1
Christoph Tenhaef2
Hans Gerd Buschhaus3
Hans-Peter Rippers4
Peter Mertens5
Wilhelm Siepen6
Matthias Funken7
Thomas Hannen8
Hans-Josef Heitfeld9
Stefan Küppers10
Helmut Oellers11
Dr. Michael Heintges12
Heinz Peter Köttelwesch13
Markus Grips14

* Die kursiv gedruckten Namen sind die als ordentliche Mitglieder Gewählten, die anderen die Vertreter, jeweils in der Reihenfolge ihres Ranges.

12.10.2020: Stimmzettel stehen zum Download bereit

Nachdem die Frist zur Erhebung von Einwendungen abgelaufen und die eingegangenen Einwendungen geprüft wurden, können ab sofort die Stimmzettel für die Stimmgruppen der Erschwerer und Vorteilhabenden und für die Uferanlieger heruntergeladen werden. 

Bitte beachten Sie, dass nur die vom 26.10.2020 9.00 Uhr bis zum 30.10.2020, 18:00 Uhr beim Verband eingegangenen und vom Wähler unterschriebenen Stimmzettel wirksam sind. Wer die Stimme für ein anderes Mitglied abgeben möchte, muss zudem die Originalvollmacht dem Stimmzettel beifügen. Das Formular für die Vollmacht steht ebenfalls auf unserer Webseite zum Download bereit.

14.04.2020: Beitragssätze für Erschwernisse 2019 stehen fest

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass inzwischen die Beitragssätze für das Jahr 2019 errechnet sind und im Vergleich zum Vorjahr zum Teil erheblich gesenkt werden konnten.

Erschwernisbeitragssätze für 2019

Insbesondere die Beschaffung eines LKW mit einem größeren Wasserbehälter Ende 2018 hat zu einer Reduzierung der Personalstunden bei den Durchlassspülungen geführt, wodurch der Beitragssatz für Brücken und Durchlässe von 6,64 €/m für das Jahr 2018 auf 5,06 €/m gesenkt werden konnte. 

Auch der Verwaltungskostenbeitrag konnte aufgrund der erheblich gesunkenen Nachfragen um 2,04 € auf 10,05 € pro Bescheid gesenkt werden. Der Beitrag für Ackerbauliche/Gartenbauliche Nutzung liegt in 2019 um 0,02 €/m niedriger als im Vorjahr.

Lediglich der Beitrag für Hindernisse ist um 0,01 €/m gestiegen.

>> Download Übersicht Beitragssätze 2016 bis 2020 (pdf)
>> Download Erschwernisbeitragssätze 2019 (pdf)

28.06.2019: Absage Radtour am 07.07.2019

Wachtendonk – Blick auf die Niers

Leider muss die im Veranstaltungskalender des NP Schwalm-Nette angekündigte  Radtour „Wasser im Kultur- und Naturraum rund um Wachtendonk“ aus personellen Gründen ausfallen. Wir bitten um Verständnis und hoffen, diese zu einem späteren Zeitpunkt wieder anbieten zu können.

29.10.2018: Die Bepflanzung der Cloer hat mit tatkräftiger Hilfe begonnen

Gestern hat die Bepflanzung am Bettrather Dyk in Neersen begonnen. Auf der in 2016 und 2017 renaturierten Fläche an der Cloer werden über 80 verschiedene Bäume gepflanzt, um für eine Beschattung des Gewässers zu sorgen. Dies sind vor allem Erlen, Weiden und Eschen, die am Niederrhein natürlicherweise an Gewässern vorkommen. Die Beschattung hilft, eine Verkrautung der Sohle zu verhindern und entspricht dem natürlichen Gewässertyp am Niederrhein.

Hilfe kam dabei von einer Kindergartengruppe aus der Kita Pappelallee, die unsere Mitarbeiter Norbert Lüfkens, Paul Linßen und Rudi Goetzens tatkräftig unterstützt haben. In weniger als einer Stunden, waren schon mehr als 5 Bäume gepflanzt. Die Kinder hatten sichtlich viel Spaß an dieser Aktion und werden diese hoffentlich noch lange in Erinnerung halten.

Beim Bäume pflanzen
Beim Bäume pflanzen

Gruppenbild
Lehrstunde (Erwachsene von l.n.r.;: Paul Linßen, 2 Erzieherinnen der Kita, Christoph Rüber (Geschäftsführer beim Wasser- und Bodenverband), Martina Stall (Technische Beigeordnete der Stadt Willich), Peter Joppen (Vorstandsvorsitzender des Wasser- und Bodenverbandes), Josef Heyes,

Auch Bürgermeister Heyes packte tatkräftig an und erklärte den Kindern, die aufmerksam zuhörten, wie man Bäume pflanzt und welche Bedeutung Bäume für die Natur haben. Und dann gab es noch eine Überraschung. Zur Vorbereitung des Termins, waren die Uferböschungen der Cloer geschnitten und diese z.T. gekrautet worden. Dabei hatte sich ein Bewohner der Cloer unter dem Mähgut versteckt. Er hatte Glück, dass er nicht versehentlich zertreten sondern entdeckt wurde. Natürlich wurde der Krebs vorsichtig vom Mähgut befreit und zurück ans Gewässer getragen und dort in die Freiheit entlassen.

Amerikanischer Sumpfkrebs
Amerikanischer Sumpfkrebs

Erste Recherchen haben ergeben, dass es sich dabei um einen Amerikanischen Sumpfkrebs (Procambarus clarkii) handelt, der in Europa eingewandert ist, ein sogenannter Neozoe. Er benötigt sauberes Wasser. Dass er sich offenbar in der Cloer wohlfühlt, spricht für die durchgehende gut Wasserqualität in der Cloer.

In der Vorwoche hatten wir schon, zur Verbesserung der Ökologischen Situation an der Cloer, verschiedene Arten und Stücke Totholz eingebaut. Wichtig dabei ist, dass diese so gegen Wegschwemmen gesichert sind, dass sie auch bei höheren Wasserständen und damit zunehmender Strömung an ihrem Platz bleiben.

Totholz (Baumstubben) in der Cloer
Totholz (Baumstubben) in der Cloer

Totholz schafft neue Lebensräume für viele Klein- und Kleinstlebewesen in den Gewässern. Es nimmt Einfluss auf die Strömung und sorgt damit für Bereiche, mit unterschiedlichen Strömungsstärken, die unterschiedlichen Tieren und Pflanzen Lebensraum bieten.

Weitere Infos:

30.09.2018: Baumaßnahme zum Ausgleich der Wasserführung am Münchheider Graben vorgestellt

Der Münchheider Graben (Gew.-Nr. 16.04.09) ist ein temporär wasserführendes Gewässer mit einer Gesamtlänge von ca. 2,6 km. Das Gewässer nimmt seinen Ursprung nahe der Kreuzung Anrather Straße/ Hammerwerksweg in Willich und verläuft in südwestliche Richtung bis zur Mündung in die Willicher Fleuth (Gew.-Nr. 16.04) an der Autobahn A44. Das Gewässerprofil hat eine symmetrische Trapezform mit einer durchschnittlichen Sohlbreite von 0,9 m und einer mittleren Tiefe von ca. 1,15 m.

geplanter Retentionsraum unterhalb der S-Kurve
Retentionsraum unterhalb der S-Kurve

Ca. 100 m unterhalb der Kreuzung Beckershöfe/Kückesweg/Münchheide wies der Münchheider Graben einen doppelten Knick von je 90° (sogenannte S-Kurve) auf einer Strecke von ca. 15 m auf. Dieser Gewässerverlauf stellte ein hydraulisches Nadelöhr dar, da er einen gleichmäßigen Abfluss im Gewässer verhindert und bei starken Regenereignissen zu regelmäßigen Ausuferungen in die angrenzenden Grundstücksflächen führte.

Mit der Maßnahme wurde die vorhandene S-Kurve durch eine hydraulisch vorteilhafte Verlegung des Gewässers entschärft, so dass das Wasser nun wieder besser abfließen kann. Gleichzeitig wurde die Speicherkapazität des Münchheider Grabens ausgebaut, indem ein Rückhalteraum (=Retentionsraum) mit Auenwirkung in die anliegende Wiesenfläche integriert wurde. In diesem können zusätzlich bis zu 200 m³ Wasser temporär gespeichert werden. Zudem wurde das Gewässerprofil bis zum Durchlass unterhalb der Hofanlage erweitert und zur ökologischen Verbesserung die Ufer teilweise abgeflacht und eine Brücke unterhalb des Hofes erneuert.

Retentionsraum nach Fertigstellung
Retentionsraum nach Fertigstellung

Durch die naturnahe Gestaltung dieses Wasserrückhalteraums wurde auch ein Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen geschaffen, die sich auf die Umweltbedingungen am und im Wasser spezialisiert haben. Mit der Umsetzung dieser Maßnahme hat der Wasser- und Bodenverband erreicht, dass der betroffene Gewässerabschnitt auch die Wassermenge, die mit einer statistischen Wiederkehrwahrscheinlichkeit von 100 Jahren (HQ 100) anfällt, schadlos abführen kann.

Die gesamte Baumaßnahme war ca. 400 m lang endet an der neu errichteten Brücke. Diese stellt auch aufgrund ihres baulichen Zustandes und des Durchmessers ebenfalls einen hydraulischen Engpass dar.

Einbau der neuen Brücke
Einbau der neuen Brücke

Nachdem die Planung und der Erwerb der Grundstücke sowie die Durchführung des Genehmigungsverfahrens mehrere Jahre in Anspruch genommen haben, wurde im April 2018 mit den Bauarbeiten zur Umgestaltung begonnen und die wesentlichen Arbeiten innerhalb von 4 Wochen abgeschlossen. Die gesamten Bauarbeiten – bis auf das Setzen der Durchlassteile – wurden von Mitarbeitern und Gerätschaften des Verbandes durchgeführt. Im Rahmen der Bauarbeiten wurden nicht unerhebliche Mengen von Bauschutt gefunden und ordnungsgemäß entsorgt. Im Herbst 2018 werden noch Sträucher gepflanzt und die Kopfseiten des neuen Brückenbauwerks ausgepflastert werden.

Weitere Links:

1. Spatenstich Baumaßnahme S-Kurve

16.09.2018: Radtour „Wasser in Kultur- und Naturraum rund um Wachtendonk“

Niers bei Burg Wachtendonk
Niers bei Burg Wachtendonk

Am 16.09.2018 ab 9:30 Uhr findet zum ersten mal unsere neue Radtour „Wasser in Kultur- und Naturraum rund um Wachtendonk“ statt.

Sedimentfang
Sedimentfang

Beginnend und endend in der Ortsmitte von Wachtendonk (Friedensplatz) führt die ca.17 km lange Radtour entlang des historischen Stadtgrabens und verschiedener Gewässer und Anlagen (Sedimentfang, Nettedücker)in das Umland von Wachtendonk zu drei Rückhaltebecken (Dorfbach I, Dorfbach II und Aerbecker Bach) sowie zu einem Auwaldrest. Dabei wird die Bedeutung der Fließgewässer für Kultur und Natur erläutert.

Treffpunkt ist der Friedensplatz in Wachtendonk. Um Anmeldung bis 14.09.2018 unter 02158-408198-0 oder info@mittlereniers.de wird gebeten. Ein verkehrssicheres Fahrrad muss vom Teilnehmer mitgebracht werden.

Am 07.07.2019 wird diese Radtour wiederholt.